Startseite
Slint-Installer
Slint-Paket
Übersetzer
Beitragen
Werkzeuge
ChangeLog
Das Slackware-Internationalisierungs-Projekt

Das Slint-Installationsprogramm erlaubt Ihnen, während der Installation Ihre bevorzugte Sprache zu benutzen und übersetzte Administrationswerkzeuge und Handbuchseiten zu Slackware hinzuzufügen.

Zum installieren und steuern des Systems kann auch ein Braille terminal verwendet werden. Eine Bedienungsanleitung ist unter http://slint.fr/docs/README_BRLTTY verfügbar.

Herunterladen und Überprüfen des ISO-Abbilds des Installers

ISO-Abbilder sind in zwei Größen verfügbar:

  • Die großen DVD-
    USB-ISO-Abbilder
    beinhalten alles Notwendige für die Installation von Slackware.

  • Die kleinen CD- + USB-ISO-Abbilder müssen durch ein Medium ergänzt werden, das die Slackwarepakete enthält, wie z.B. die Slackware-DVD.

Um ein großes ISO-Abbild herunterzuladen, klicken Sie zuerst auf die Versionsnummer von Slackware, z.B. 14.1.

Sie können die Integrität des ISO-Abbilds über dessen md5-Prüfsumme prüfen.

  • Für die kleinen ISO-Abbilder nutzen Sie nach dem Herunterladen die entsprechende md5-Datei (deren Name mit .md5 endet).

  • Für das große ISO-Abbild können Sie sich die Prüfsumme durch einen Klick auf das i im schwarzen Kreis anzeigen lassen, das rechts vom Link zum ISO-Abbild zu sehen ist. Um z.B. einen mehrsprachigen Installer für ein internationalisiertes Slackware64-14.1 zu erstellen, laden Sie das ISO-Abbild herunter (und für das kleine Abbild auch die md5-Datei) und geben in der Kommandozeile (aus demselben Verzeichnis, in dem das Abbild liegt) folgenden Befehl ein:

md5sum -c slint64-14.1.iso.md5 # Antwort sollte sein: OK
md5sum slint64-14.1-full.iso # das Ergebnis sollte das gleiche sein, das auf der Website angezeigt wird

ISO-Abbild auf CD bzw. DVD brennen oder einen bootbaren USB-Stick erstellen

Einen bootbaren USB-Stick erstellen

Warning
  • Alle vorherigen Inhalte auf dem USB-Stick werden VERLOREN gehen.

  • Lesen Sie mit Bedacht den eingegebenen Befehl ein, um sich zu vergewissen, dass Sie nicht den Namen einer Festplattenpartition anstelle des USB-Sticks angegeben haben, da der Inhalt dieser Partition UNWIDERRUFLICH VERLOREN geht.

In Linux stecken Sie den USB-Stick ein und prüfen Sie den Namen mit den folgenden Befehlen:

cat /proc/partitions
dmesg | tail

Wenn der Name beispielsweise /dev/sdc ist, geben Sie folgendes ein:

dd if=<filename.iso> of=/dev/sdc bs=1M

In Windows verwenden Sie die Anwendung Rufus die frei und Open Source ist.

Erstellen einer bootbaren CD (kleines Abbild) oder DVD (grosses Abbild)

Unter Linux rufen Sie in der Kommandozeile den ersten der beiden folgenden Befehle zum Erstellen einer CD auf, oder den zweiten zum Erstellen einer DVD.

cat slint64-14.1.iso | cdrecord -v dev=/dev/cdrw speed=10 fs=8m -tao -eject -data -
growisofs -speed=2 -dvd-compat -Z /dev/sr0=slint64-14.1-full.iso

Unter Windows 2000/XP/Vista/7 nutzen Sie eine Anwendung wie InfraRecorder, die frei und quelloffen ist.

Unter Windows 7/8 nutzen Sie den Windows Disk Image Burner, der mit Windows 7 und 8 mitgeliefert wird.

Verwendung Ihres mehrsprachigen Installers

Legen Sie das Installationsmedium ein (CD, DVD oder USB-Stick) und starten Sie Ihren Rechner neu.

Auf dem Begrüßungsbildschirm wählen Sie Ihre bevorzugte Sprache, indem Sie die beiden entsprechenden Ziffern eingeben.

Ausser der Mehrsprachigkeit, bietet der Slint-Installer folgende Funktionen, zusätzlich zu denen des eigentlichen Slackware-Installers:

  • Schriftart und Tastenbelegung werden an die gewählte Sprache angepasst.

  • Sofern es möglich ist, wird eine TrueType-Schriftart bei der Installation benutzt, um die Schriftgröße automatisch an die Bildschirmauflösung anzupassen (gilt nur für die Versionen 14.0 und 14.1 von Slackware).

  • Option zum Erstellen normaler Benutzerkonten am Ende der Installation (vor dem Neustart).

  • Optionen, um während der Installation die Sprache und Tastenbelegung als Standard im installierten System zu setzen und entsprechende Einstellungen für die Tastatur unter X vorzunehmen, wenn der X-Server installiert wird.

  • Ein Slint-Paket wird installiert, das die Übersetzungen der Hauptprogramme von Slackware und Handbuchseiten enthält (siehe Slint-Paket), sowie Dokumente im Verzeichnis /usr/docs/slint-<version>-<datum>, einschließlich eines Slint-HOWTO.txt und dem Skript reinstall-slackware-packages.sh.

Wenn Sie die kleine Version des Installers nutzen, benötigen Sie während der Installation auch ein Quellmedium, also ein Medium mit den Slackwarepaketen. Pakete können von der Slackware-DVD, den Slackware-CDs, einem Slackware-USB-Stick, einem eingebundenen Verzeichnis, einem Samba-Server, NFS (Network File System) oder einem FTP/HTTP-Server installiert werden. Wenn Sie im Menü SOURCE wählen, sagt Ihnen der Installer, entsprechend des Typs des gewählten Mediums, was zu tun ist.

Um ein Quellmedium zu bekommen, folgen Sie diesem Link: Get Slack

Tip Falls nötig, können Sie das Installationsmedium vor der Paketinstallation gegen ein anderes tauschen, welches die Pakete enthält, da der Installer bereits vor dem Installieren der Pakete in den Arbeitsspeicher geladen wurde.